Ausbildungsverbund
der Wirtschaftsregion
Braunschweig/Magdeburg e.V.

wir machen mehr. aus_bildung.

KAUSA

Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration - Servicestelle Nord


KAUSA - Kurzübersicht


Projektinformationen

Was ist KAUSA?

Die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord ist in den Regionen Magdeburg, Börde, Salzlandkreis sowie in den Landkreisen Jerichower Land, Altmarkt Salzwedel und Stendal aktiv.

Wir agieren von zwei zentralen Beratungsstellen aus. Eine Stelle gibt es in Magdeburg und die andere in Stendal. Die mobilen Stellen sind an bestehende Initiativen wie die Integrationsnetzwerke der Kommunen, die Willkommensbündnisse oder auch Nachbarschaftszentren oder den Außenstellen des IQ-Netzwerkes angedockt.


Angebote

An den zentralen Beratungsstellen werden entsprechend der Arbeitspakete folgende Angebote offeriert.

Unternehmen (mit und ohne Mh) im Fokus

Die Unternehmer/innen werden über die Besonderheiten und die Möglichkeiten/Ressourcen der Zielgruppe (Aufenthalt, Qualifikationen etc.) informiert. Des Weiteren werden insbesondere auch Unternehmer/innen mMh über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung im eigenen Unternehmen informiert und auf eine Ausbildereignung in Abstimmung mit den zuständigen Kammern vorbereitet sowie unterstützt, die Voraussetzungen für eine Ausbildung zu schaffen. Die Gewinnung von KMU für Praktika/EQ++ und Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen ist essentielles Ziel der KAUSA-Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord.

Jugendliche mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge im Fokus

In den KAUSA-Servicestellen Sachsen-Anhalt Nord erfolgt die Erst- und Weiterleitungs-Beratung der Jugendlichen zum dualen Ausbildungssystem und den Möglichkeiten des Übergangs von Schule in Beruf, Berufsorientierung, und -beratung, Unterstützung bei der Bewerbung. Die Kontaktdaten finden Sie in den Flyern. In den Beratungsstellen können sich die Jugendlichen zur Ausbildung und zu den beruflichen Bildungswegen informieren, können sich Tipps für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche holen. Diese Treffen werden somit auch genutzt, um Jugendlichen mMh und Flüchtlinge beruflich zu orientieren.

Eltern mMh informieren und beraten

Bei der Arbeit mit den Eltern ist uns die partnerschaftliche Zusammenarbeit, auf Augenhöhe, mit dem Ziel, das Kind gemeinsam nach besten Kräften in seiner beruflichen Entwicklung zu fördern, von besonderer Bedeutung. Dabei ist zwingend zu berücksichtigen, dass die Jugendlichen in unterschiedlichen sozialen Systemen agieren. Sie gehören zum einen den sozialen Systemen ihrer Herkunftsfamilie an und müssen sich zum anderen im Bereich Schule und zukünftig auch in das System der Berufsausbildung einfügen. Die erlernten Strukturen/Wege zum Arbeitsmarkt im Herkunftsland unterscheiden sich aber gravierend. Hier gilt es Brücken zu schlagen, durch das Aufzeigen der unterschiedlichen Möglichkeiten des Erreichens von Berufsabschlüssen.

Außerdem informieren wir Eltern über Rechte und Pflichten im gesellschaftlichen Leben sowie individueller Berufsorientierung. Außerdem nehmen wir bei Bedarf eine Mittlerfunktion zwischen Schule und Elternhaus sowie zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsbildende Schule und Elternhaus war.

Aufbau und die Umsetzung regionaler Koordinierungs-, Informations- und Beratungsstrukturen

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist eine intensive Kommunikations- und Öffentlichkeits-arbeit. Hier werden vorhandene Strukturen der agierenden Akteure aufgezeigt und breit kom-muniziert. Ergebnisse der vernetzten Zusammenarbeit in enger Kooperation mit den Agenturen und Jobcentern, den Arbeitgeberverbänden; Integrationsfachdiensten, der Aus-länderhörde, IQ-Netzwerk S-A, den Gleichstellungsbeauftragten ,den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und den Integrationsbeauftragten u.v.m. sind:

  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrades vorhandener Angebote und die Entwicklung be-darfsgerechter Initiativen (bei Bedarf), das Aufzeigen von Lösungssätzen bei der Integration von Jugendlichen mMh und jungen Flüchtlingen in betriebliche Ausbildung
  • Transparenz, aktive Mitwirkung und Ergebnistransfer sichern wir zusätzlich durch thematische Workshops und Konferenzen. Diese dienen auch der Konkretisierung (ggf. Anpassung) der Ziele.

Im Rahmen des Projektes und in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren werden u. A. in Unternehmen individuelle Unterstützungsmodelle erprobt und die Ergebnisse veröffentlicht.


Partner


Logoleiste_FR-plusJobstarterBundesministerium für Bildung und ForschungEuropäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionBundesinstitut für Berufsbildung